Ladeinfrastruktur kommt – aber viel zu spät
Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Stadtverwaltung nun die vertraglich vereinbarte Option zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität zieht und bis zu 100 zusätzliche Ladepunkte bis Ende 2028 errichten lässt. Damit wird eine zentrale Forderung von uns endlich umgesetzt.
„Grundsätzlich ist es richtig und wichtig, dass die Option jetzt gezogen wird. Eine leistungsfähige und flächendeckende Ladeinfrastruktur ist die Voraussetzung dafür, dass mehr Menschen auf Elektromobilität umsteigen können“, erklärt unser mobilitätspolitischer Sprecher Maximilian Pohler. „Genau darauf haben wir als CDU seit Jahren hingewiesen.“
Zugleich kritisieren wir deutlich, dass diese Entscheidung erst jetzt getroffen wurde. Bereits seit Langem fordern wir, die Ausbauoption im Konzessionsvertrag mit BS Energy konsequent zu nutzen, um frühzeitig Planungssicherheit zu schaffen und den Hochlauf der Elektromobilität aktiv zu unterstützen.
„Diese Entscheidung hätte deutlich früher kommen müssen“, so Pohler weiter. „Jeder verlorene Monat ist ein verlorener Monat für die Elektromobilität. Wenn Rot-Grün unseren Forderungen früher gefolgt wäre, stünde Braunschweig heute bei der Ladeinfrastruktur deutlich besser da.“
Für uns ist klar: Klimaneutrale Verkehrspolitik gelingt nur, wenn die Stadt ihren Teil der Verantwortung übernimmt. Dazu gehört insbesondere, den Ausbau der Ladeinfrastruktur nicht zu bremsen, sondern aktiv voranzutreiben. Im Rahmen unserer letztjährigen Sommertour hatten wir uns bei BS Energy darüber informiert, welche Anstrengungen das Unternehmen beim Ausbau der Elektromobilität unternimmt. Dabei wurden auch neue Innovationen angesprochen. So zum Beispiel das Bordsteinladen, für das es ein Pilotprojekt in Braunschweig geben soll.
„Wir werden genau darauf achten, dass die zusätzlichen Ladepunkte nun zügig, bedarfsgerecht und mit der neuesten Technologie umgesetzt werden – insbesondere in der Innenstadt und in dicht besiedelten Quartieren“, betont Pohler. „Die heutige Entscheidung bestätigt unsere Linie. Jetzt kommt es darauf an, dass Worten endlich Taten folgen.“