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Pressemitteilungen
30.08.2016, 12:00 Uhr | Verfasser: Claudio Gris Rueda
CDU-Fraktion sagt dem Wildwuchs den Kampf an
Verwaltung wird aufgefordert ein schlüssiges Gesamtkonzept zu entwickeln; saubere Stadt ist ein berechtigtes Anliegen der Bürgerinnen und Bürger
Wenige Themen sind schon auf den ersten Blick so eindeutig als Problem zu identifizieren wie die mangelhafte Grünpflege in Braunschweig. „Das Straßenbild wird in der Vegetationsphase regelmäßig durch sprießende Wildkräuter empfindlich gestört, ohne dass die Stadt entsprechend reagiert. Wir wollen das ändern und fordern die Verwaltung deswegen auf, ein schlüssiges Gesamtkonzept zur Verbesserung der Grünpflege zu entwickeln. Und das nicht nur für das Zentrum, sondern vor allem auch für die Ortsteile. Wir ergreifen jetzt die Initiative, damit entsprechende Haushaltsanträge für das Jahr 2017 gestellt und beraten werden können“, argumentiert CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus Wendroth.
An vielen Ecken der Stadt - egal ob in den Außenbereichen oder der Innenstadt - sprießt das Unkraut; die CDU-Fraktion sagt dem Wildwuchs den Kampf an
Einen entsprechenden Antrag hat die CDU eingebracht. Zur Entscheidung steht er am 13. September im Rat der Stadt. Um die notwendigen politischen Schlüsse auf Basis einer fundierten Faktenlage final ziehen zu können, will die CDU-Fraktion bis dahin von der Verwaltung wissen, wie sich die Anzahl der Beschwerden über mangelnde Grünpflege in den vergangenen zehn Jahren konkret entwickelt hat und, ob es besondere Häufungen in einzelnen Stadtteilen oder bei bestimmten Sachverhalten gibt.

Fakt ist schon jetzt: Seit einigen Jahren gibt es zunehmend Beschwerden und regelmäßig negatives Medienecho über den überbordenden Wildwuchs. Das Image Braunschweigs als saubere Stadt ist mittlerweile wieder stark angekratzt. „Die Unzufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit der Situation wächst. Deswegen gilt es jetzt, mit einer Bestandsaufnahme von kommunal zu pflegenden Grünflächen zu beginnen, künftiges Vorgehen festzulegen und die Kosten dafür zu ermitteln, damit es auch finanziell vernünftige Beschlüsse geben kann und es schon im nächsten Sommer besser wird mit der Grünpflege in unserer Stadt“, will Wendroth mit dem Vorstoß der Verwaltung einen Impuls zum Handeln geben.

Entscheidend sei für ihn zunächst eine Überprüfung der Relation zwischen der Entwicklung der zu pflegenden Flächen und den zur Verfügung stehenden Ressourcen des Fachbereichs Stadtgrün und Sport sowie des Wildkrautprojekts der VHS Arbeit und Beruf für die Entfernung des Unkrauts. „Durch neue Baugebiete sind erhebliche Flächen und Grünanlagen in den vergangenen Jahren hinzugekommen, die gepflegt werden müssen. Die vorgesehene Personalstärke für die Entfernung von Wildkräutern reicht offensichtlich nicht aus und muss aufgestockt werden, um endlich das von den Bürgerinnen und Bürgern berechtigterweise kritisierte Unkraut-Problem in Braunschweig zu lösen“, so CDU-Fraktionschef Wendroth.

In diesem Zusammenhang verweist er allerdings auch auf die Pflichten von Eigentümern. „Die Wildkrautbeseitigung auf den Gehwegen ist bis zur Bordsteinkante Aufgabe der Grundstückseigentümer. Unser Eindruck ist, dass das nicht alle wissen. In dem von uns beantragten Gesamtkonzept zur Grünpflege soll deswegen auch eine Öffentlichkeitskampagne sein, die unter anderem darüber aufklärt“, meint Wendroth. Unstrittig ist, dass die CDU derzeit ausschließlich auf mechanische und thermische Unkrautbekämpfung setzt. „Chemische Unkrautvernichtungsmittel sind wegen der im Moment unklaren Wirkung auf die Umwelt für uns keine sinnvolle Alternative“, stellt der CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus Wendroth abschließend klar.
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